Die Fachschule für Sozialpädagogik des Pestalozzi-Fröbel-Hauses arbeitet nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes Berlin. Unsere berufsbegleitende Erzieher*innenausbildung dauert drei Jahre (sechs Semester) und schließt mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung ab.

Sie möchten sich bewerben?

Unsere Erzieher*innenausbildungen starten wieder nach den Berliner Sommerferien am 1. August 2019. Bis Ende Juli 2019 nehmen wir Bewerbungen hierfür entgegen.

Informationen zur Ausbildung

Bei der berufsbegleitenden Erzieher*innenausbildung arbeiten Sie parallel zum Unterricht in einer Praxiseinrichtung und erhalten hierfür ein Honorar. Zu den Zulassungsvoraussetzungen zählt bei dieser Ausbildung ein Arbeitsvertrag mit einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung über mindestens 19,5 Wochenstunden. Alternativ zu der auf dieser Seite vorgestellten klassischen berufsbegleitenden Ausbildung bieten wir die berufsbegleitende Ausbildung auch mit dem besonderen Schwerpunkt Traumapägogik an.

Die Unterrichtszeit im Teilzeitstudium beträgt pro Woche 16 Stunden. Der Unterricht wird an zwei Tagen pro Woche à acht Stunden erteilt. Unterrichtsbeginn ist immer drei Tage vor dem Ende der Berliner Sommerferien (in den ersten drei Tagen finden Einführungsveranstaltungen statt). Die Ferien an der Fachschule für Sozialpädagogik richten sich in der Regel nach den Berliner Schulferien für allgemeinbildende Schulen. Lernmittel, die die Studierenden selbst zu tragen haben, werden mit 15 Euro pro Monat veranschlagt. Die Aufnahme in die Fachschule erfolgt zunächst auf Probe, die Probezeit dauert ein Semester.

Die Lernbereiche

Der Unterricht erfolgt in kompetenzorientierten Lernfeldern zu sechs fachrichtungsbezogenen Lernbereichen:

  1. Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln
  2. Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  3. Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  4. Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  6. Institutionen und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

Ziele der Ausbildung

Die Ausbildung soll Erzieher*innen befähigen

  • im sozialpädagogischen Bereich die Entwicklung der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern und sie auf ihre Aufgaben als mündige Bürger*innen in der Gesellschaft vorzubereiten.
  • die für sozialpädagogisches Handeln grundliegenden Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten zu erwerben. Hierzu gehören auch die notwendigen Kenntnisse über die gesetzlichen und institutionellen Bedingungen der Berufsarbeit.
  • sich auf Veränderungen im sozialpädagogischen Bereich einzustellen und an der Entwicklung von Erziehungskonzeptionen mitzuarbeiten.
  • im Erzieherteam und in der Zusammenarbeit mit den Personensorgeberechtigten und allen an den Erziehungsprozessen beteiligten Personen, Gruppen, Institutionen, Träger der freien Jugendhilfe und Verwaltungsstellen kompetent zu handeln.