Schwarz-Weiß-Fotografien von Kindern aus dem Pestalozzi-Fröbel-Haus aus der Zeit von 1883 bis Anfang des 20. Jahrhunderts dienten als Ausgangsmaterial und Inspiration für eine künstlerisch-assoziative Auseinandersetzung im Kontext von historischen Zeitdokumenten.
Kulturelle Bildung NACH UND NACH GEDACHT

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus lud gemeinsam mit der Künstlerinnengruppe A*BOUT Künstler*innen verschiedener Sparten ein, um mit 120 Kindern aus insgesamt neun Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Geschichten und Aspekte auf den ausgewählten Fotografien, Menschen, Räume und Objekte wurden gestalterisch und szenisch aufgegriffen und spielerisch interpretiert.

Inspiriert von den Fotografien und den Informationen, die die Historikerin Sabine Sander über den Alltag in den damaligen Berliner Kindergärten und Horts vermittelte, entstanden neue Momente, in denen Bezüge und Zusammenhänge sichtbar werden und in der Gegenüberstellung zeitliche Sequenzen bilden. Das Anknüpfen an Abbilder und das Gegenüberstellen von zeitlich versetzten Lebenswelten bot auch sehr jungen Kindern die Möglichkeit, sich einer komplexen Thematik anzunähern, Geschichte, bzw. „alt sein“ zu begreifen.

Die künstlerischen Ergebnisse werden am 21.September 2018 in einer Abschlussausstellung auf dem PFH-Campus präsentiert und in Form einer Broschüre dokumentiert.

Ein Projekt des Pestalozzi-Fröbel-Hauses und A*BOUT (Silke Bauer / Viola Thiele / Irina) mit Bernardo Sánchez Lapuente , Dachil Sado , Dagmar Lesiak, Danja Erni, Darja Lewin, Marco Pezzotta, Philip Kojo Metz, Ulrike Kuch und Sabine Sander (Archiv des Pestalozzi-Fröbel-Hauses).

Teilnehmende Einrichtungen:

Das Archiv des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, die Kitas Barbarossastraße und Haubachstraße, die Ganztagsbetreuungen der Grundschule am Barbarossaplatz, der Stechlinsee-Grundschule und der Sternberg-Grundschule, das Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße, die Natur- und Werkpädagogischen Klassen der Rosa-Parks-Grundschule und der Otto-Wels-Grundschule sowie das Grundschulprojekt Bethanien.

Projektleitung: Silke Bauer

Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung