Natur- und Werkpädagogik ist im Sinne einer ganzheitlichen Bildung schon seit vielen Jahren fester Bestandteil in den Angeboten des Pestalozzi-Fröbel-Hauses. Vor allem schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler erhalten hierbei die Gelegenheit, praktische Talente in den Schulunterricht einzubringen und Kurse z.B. in den Bereichen Tischlerei, Gärtnerei, Schlosserei oder Catering zu belegen.

Aktuelles: Neue Broschüre (erschienen im November 2018)
Im Bereich Natur- und Werkpädagogik ist im PFH in den vergangenen Jahren viel passiert. Die neue Broschüre "Erkunden - Bauen - Entdecken - Verstehen. Natur- und Werkpädagogisches Arbeiten an Grundschulen in Friedrichshain-Kreuzberg" lädt ein zu einem Rundgang über die "Bau-Stellen".

Mitarbeiter*innen des PFH bieten inzwischen in diversen Berliner Grund- und Sekundarschulen natur- und werkpädagogisches Arbeiten an und kooperieren dabei eng mit Betrieben aus der Umgebung der Schulen. Bei älteren Schüler*innen ist hierbei auch das Ziel, ihnen hinsichtlich ihrer späteren Ausbildungssuche Kontakte zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre potenziellen späteren Arbeitgeber schon in der Schule z.B. bei Praxistagen kennenzulernen und ihre Leistungskraft unter Beweis zu stellen.

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus bietet natur- und werkpädagogische Angebote im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg derzeit an sechs Grundschulen, an fünf Sekundarschulen und in der Einrichtung "Arbeiten und Lernen" an. Die werkpädagogischen Klassen mit Sekundarschülern haben sich außerdem zur "Produktionsschule PiKaS" (ausgesprochen: Produktionsschule im Kooperationsverband an Schulen) zusammengeschlossen und nehmen in diesem Verbund "reelle" Aufträge aus der Umgebung an. Zu ihren Auftraggebern zählen z.B. Kindertagesstätten, Schulen, andere öffentliche Einrichtungen oder auch private Auftraggeber*innen, zu den Angeboten der Produktionsschule gehören etwa der Bau von Tischen, Stühlen, Regalen, die Pflege von Gartenanlagen oder das Übernehmen des Caterings bei Veranstaltungen.