
Die Veranstaltung war ein wichtiger Bestandteil des WiSo-Unterrichts der Berufsfachschule, aber auch Thema in allen anderen Klassen. An der Juniorwahl nahmen 7 Klassen teil, in denen überwiegend Minderjährige oder Erstwähler*innen vertreten sind – also die Berufsfachschule und die Fachoberschule.
Das Wahlbüro und die Auszählung der Stimmen wurden von der BFS24a organisiert und durchgeführt. Ein besonderer Fokus lag auf den aktuellen Themen, die auch die jungen Menschen in unserer Schule intensiv beschäftigen: Kinderbetreuung, faire Bezahlung für Erzieher*innen, der Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, bezahlbare Mieten und die schwierige Wohnungssuche, die Zukunft im Klimawandel, Rassismus, Gewaltbereitschaft und Rechtsextremismus, sowie die Frage, wie BaföG und Bürgergeld jungen Menschen helfen können, sich eine Ausbildung zu leisten.
Diese Themen wurden von den Schüler*innen intensiv diskutiert und fanden auch ihren Ausdruck in der Juniorwahl. Um den jungen Wähler*innen die Entscheidung zu erleichtern, standen sowohl der Wahl-O-Mat als auch der Real-O-Mat zur Verfügung. Zusätzlich wurden eigene Forderungen formuliert und zur Diskussion gestellt, um die Wahlentscheidung zu unterstützen.
Die Juniorwahl ist, ähnlich wie die U18-Wahl, eine wertvolle Gelegenheit, die Stimmen der jungen Generation zu hören und ihre Perspektiven ernst zu nehmen. Auch wenn die Ergebnisse der Juniorwahl nicht rechtsverbindlich sind, wird die Wahl als ein wichtiger Schritt zur politischen Bildung und Partizipation junger Menschen angesehen.
Das Ergebnis der Juniorwahlen, an denen rund 7000 Schulen bundesweit teilgenommen haben, können Sie hier einsehen:
Juniorwahl Bundestagswahl 2025 – Ergebnisse
Bilder: PFH / Beate Lutze